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Perfekter Kaiserschmarrn: Das einfache Pfannkuchen-Rezept

Perfekter Kaiserschmarrn: Das einfache Pfannkuchen-Rezept

Dieses Rezept für Kaiserschmarrn gelingt garantiert: Der Teig wird schön glatt gerührt, kurz ruhen gelassen und dann in der Pfanne goldbraun gebacken. Anschließend wird der Pfannkuchen mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke gerissen und nochmals knusprig geröstet. Mit Puderzucker bestäubt und nach Wunsch mit Kompott serviert, entsteht ein fluffiges, an den Rändern knuspriges Dessert oder Hauptgericht.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 350

Zutaten
  

  • 150 g Weizenmehl Type 405
  • 3 große Eier Größe M oder L
  • 250 ml Milch 3,5 % Fett
  • 30 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • Eine Prise Salz
  • 50 g Butter für die Pfanne
  • 2 EL Pflanzenöl z. B. Rapsöl, neutral im Geschmack
  • 2 EL Rosinen optional, aber traditionell
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Kompott oder Apfelmus zum Servieren optional

Method
 

  1. Der Teig – die Basis des Glücks: Gib 150 g Mehl, 30 g Zucker, das Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz in eine große Schüssel. Rühre alles kurz mit einem Schneebesen durch, damit sich die trockenen Zutaten vermischen. Du siehst, wie das weiße Mehl sich mit den feinen Zuckerkristallen verbindet.
  2. Die flüssige Seele: Gib die 3 Eier und etwa die Hälfte der Milch (125 ml) zum Mehl. Verrühre alles mit dem Schneebesen von der Mitte aus nach außen, bis ein dicker, glatter Teig entsteht. Er sollte keine Klümpchen mehr haben – wenn doch, einfach kräftig weiterschlagen, bis die Masse seidig glänzt.
  3. Die richtige Konsistenz: Gieße nun die restliche Milch (125 ml) dazu und rühre alles zu einem dünnflüssigen Teig. Er sollte die Konsistenz von flüssiger Sahne haben. Wenn du den Löffel anhebst, läuft der Teig in einem dünnen, gleichmäßigen Faden zurück in die Schüssel. Der Geruch von Vanille steigt dir jetzt schon in die Nase.
  4. Die Ruhe – ein unterschätzter Held: Lass den Teig nun 10 Minuten ruhen. Das ist kein leeres Warten. Während dieser Zeit quillt das Gluten im Mehl auf, der Teig wird entspannter und der spätere Kaiserschmarrn wird zarter. Du siehst vielleicht ein paar kleine Bläschen an der Oberfläche – ein gutes Zeichen.
  5. Die heiße Bühne: Stelle eine große, beschichtete Pfanne (ca. 28 cm Durchmesser) auf den Herd. Erhitze 50 g Butter und 2 EL Öl bei mittlerer Hitze – Stufe 6 von 9. Die Butter schmilzt langsam, beginnt zu schäumen und verströmt einen nussigen, warmen Duft. Sie darf nicht braun werden, höchstens leicht goldgelb.
  6. Der Teig trifft auf Hitze: Gieße den Teig in die heiße Pfanne. Er sollte sofort am Rand stocken und leise brutzeln. Schwenke die Pfanne kurz, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Jetzt heißt es: Geduld. Lass den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist. Du erkennst es daran, dass sich der Rand vom Pfannenrand löst und die Oberfläche nicht mehr flüssig, sondern matt und gestockt ist.
  7. Der Wendepunkt: Wende den Fladen vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender. Backe ihn auf der zweiten Seite ebenfalls 2–3 Minuten. Die Farbe sollte gleichmäßig goldbraun sein, die Oberfläche leicht gebräunt und duftend. Ein leichter, süßer Geruch nach Karamell und Backaroma erfüllt die Küche.
  8. Das Zerreißen – der schönste Teil: Nimm nun zwei Gabeln oder zwei Holzlöffel. Zerreiße den gebackenen Pfannkuchen in der Pfanne in mundgerechte, unregelmäßige Stücke. Die Ränder sollten dabei leicht aufreißen und kleine, knusprige Spitzen bilden. Wenn du Rosinen magst, streue sie jetzt darüber und drücke sie leicht in die noch heißen Stücke.
  9. Die letzte Röstung: Schalte die Hitze etwas höher (Stufe 7) und lasse die Stücke unter gelegentlichem Schwenken noch 1–2 Minuten rösten. Achte auf den Klang: Ein leises, trockenes Knistern zeigt dir, dass die kleinen Kanten schön knusprig werden. Nimm die Pfanne vom Herd, sobald der Kaiserschmarrn goldgelb und nicht zu dunkel ist.
  10. Der krönende Abschluss: Verteile den Kaiserschmarrn auf zwei Tellern. Siebe großzügig Puderzucker darüber – er schneit wie feiner Pulverschnee auf die warmen Stücke. Serviere ihn sofort mit deinem Lieblingskompott. Der erste Bissen wird weich, fluffig und an den Rändern angenehm knusprig sein.

Notizen

Für ein besonders zartes Ergebnis den Teig unbedingt 10 Minuten ruhen lassen. Die Rosinen sind optional, aber traditionell. Wer keinen Vanillezucker hat, kann das Mark einer halben Vanilleschote verwenden. Achte darauf, dass die Butter beim Erhitzen nicht braun wird, sondern nur leicht goldgelb schäumt.