Zutaten
Method
- Hefe vorbereiten: Die frische Hefe in der lauwarmen Milch mit 1 TL Zucker auflösen. Warte 10 Minuten, bis sich an der Oberfläche Bläschen bilden und ein feiner, säuerlicher Hefegeruch aufsteigt. Die Milch darf nicht heiß sein – fühlt sie sich angenehm auf der Hand an, ist sie perfekt.
- Teig kneten: Mehl, restlichen Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemilch, die weiche Butter und die Eier hinzufügen. Knete den Teig 8-10 Minuten lang, bis er glänzt, sich vom Schüsselrand löst und elastisch ist. Er sollte sich weich und geschmeidig anfühlen, fast wie ein samtiges Kissen.
- Erstes Gehenlassen: Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine leicht geölte Schüssel und decke ihn mit einem sauberen Küchentuch ab. Lass ihn an einem warmen, zugfreien Ort für 60-75 Minuten gehen. Der Teig sollte sein Volumen verdoppeln und beim leichten Eindrücken mit dem Finger eine kleine Delle hinterlassen, die sich langsam zurückbildet.
- Teig formen und flechten: Stürze den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn in drei gleich große Stränge. Rolle jeden Strang zu einem etwa 35 cm langen, gleichmäßigen Seil. Lege die drei Stränge nebeneinander und flechte sie zu einem lockeren Zopf. Die Enden drückst du fest zusammen und steckst sie unter den Zopf.
- Zweites Gehenlassen: Lege den geflochtenen Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Decke ihn locker ab und lass ihn weitere 30 Minuten gehen. Er wird noch einmal sichtbar an Volumen zunehmen und sich prall anfühlen.
- Backofen vorheizen und bestreichen: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Verquirle das Eigelb mit den 2 EL Milch. Bestreiche den Zopf vorsichtig mit der Mischung – achte darauf, dass du auch die Seiten und die Vertiefungen zwischen den Strängen erwischst. Wer mag, streut jetzt Hagelzucker oder Mandelblättchen darüber.
- Backen: Backe den Zopf auf der mittleren Schiene für 30-35 Minuten. Nach etwa 20 Minuten, wenn er eine goldene Farbe angenommen hat, decke ihn locker mit Alufolie ab, damit er nicht zu dunkel wird. Der Zopf ist fertig, wenn er beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt und eine tiefgoldbraune, glänzende Kruste hat.
- Auskühlen lassen: Lasse den Zopf auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen, bevor du ihn anschneidest. Die Wartezeit lohnt sich: Die Krume setzt sich, und der Zopf lässt sich dann viel sauberer schneiden.
Notizen
Die Gehzeiten sind entscheidend für die lockere Textur. Achte darauf, dass die Milch nicht zu heiß ist, sonst wird die Hefe abgetötet. Wer eine besonders feine Krume wünscht, kann den Teig nach dem ersten Gehen noch einmal kurz durchkneten.
