Zutaten
Method
- Vorbereitung der Rouladen: Lege die Rouladen flach aus und tupfe sie mit Küchenpapier trocken. Bestreiche jede Roulade großzügig mit Senf – der Senf verleiht nicht nur Geschmack, sondern hilft auch, das Fleisch zart zu machen und eine schöne Kruste zu bilden. Würze sie anschließend mit Salz und Pfeffer.
- Füllen der Rouladen: Verteile auf jeder Roulade eine gleichmäßige Menge Zwiebelstreifen und Essiggurkenstreifen. Achte darauf, die Füllung nicht zu überladen, damit sich die Rouladen gut rollen lassen.
- Rollen und Fixieren: Rolle jede Roulade von der kurzen Seite her fest auf. Nun kannst du sie mit Rouladennadeln, Zahnstochern oder Küchengarn fixieren. Ich persönlich nutze am liebsten Küchengarn, da es die Form am besten hält und sich später leicht entfernen lässt. Achte darauf, dass die Enden gut verschlossen sind, damit die Füllung beim Schmoren nicht herausfällt. Wenn alles richtig gemacht ist, fühlen sich die Rouladen fest und kompakt an.
- Anbraten der Rouladen: Erhitze das Pflanzenöl in einem großen Schmortopf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Lege die Rouladen vorsichtig hinein und brate sie von allen Seiten goldbraun an. Du wirst ein herrliches Zischen hören und den intensiven Geruch von gebratenem Rindfleisch wahrnehmen. Das Anbraten versiegelt die Oberfläche und sorgt für eine schöne Farbe und Röstaromen. Nimm die Rouladen anschließend aus dem Topf und stelle sie beiseite.
- Gemüse anbraten und ablöschen: Gib die geviertelten Pilze, gewürfelten Karotten und Lauchringe in denselben Topf und brate sie an, bis sie leicht gebräunt sind und einen angenehmen, süßlichen Duft verströmen. Füge optional das Tomatenmark hinzu und röste es kurz mit an, bis es eine dunklere Farbe annimmt und sein Aroma entfaltet. Gieße dann die Rinderbrühe an – dabei löst sich der Bratensatz vom Boden des Topfes, was der Soße Tiefe verleiht. Gib die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzu.
- Schmoren der Rouladen: Lege die angebratenen Rouladen zurück in den Topf zur Brühe und dem Gemüse. Die Flüssigkeit sollte die Rouladen mindestens zur Hälfte bedecken. Bringe alles zum Kochen, reduziere dann die Hitze auf ein Minimum, sodass es nur noch leicht simmert. Lege den Deckel auf den Topf und lasse die Rouladen für mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren. Während des Schmorens wird das Fleisch unglaublich zart und die Aromen verbinden sich wunderbar. Du wirst merken, wie sich der Duft im ganzen Haus ausbreitet und das Fleisch bei Berührung mit einer Gabel butterweich ist.
- Soße vollenden: Nimm die fertigen Rouladen aus dem Topf und entferne die Rouladennadeln oder das Küchengarn. Halte die Rouladen warm. Passiere die Soße durch ein Sieb, um das Gemüse und die Gewürze zu entfernen, oder püriere einen Teil des Gemüses direkt in der Soße, um sie zu binden und ihr mehr Körper zu verleihen. Ich bevorzuge oft das Pürieren, da es eine natürlichere Bindung gibt. Schmecke die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Sollte die Soße noch zu dünn sein, kannst du 1 EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren in die kochende Soße geben, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Lasse die Soße kurz aufkochen, bis sie leicht andickt und glänzt.
- Servieren: Serviere die Himmlische Rinderroulade heiß, übergossen mit der köstlichen Soße. Mein Mann, der sonst oft wählerisch ist, hat bei dieser Roulade schon mehrfach um Nachschlag gebeten – ein klares Zeichen, dass sie wirklich gelungen ist!
Notizen
Der Senf macht das Fleisch nicht nur zart, sondern bildet auch eine schöne Kruste. Für das Fixieren der Rouladen ist Küchengarn am besten geeignet, da es die Form gut hält und leicht zu entfernen ist. Das Anbraten versiegelt das Fleisch und sorgt für Röstaromen. Achten Sie darauf, die Füllung nicht zu überladen. Wenn die Soße zu dünn ist, kann sie mit etwas Speisestärke gebunden werden. Der intensive Duft beim Schmoren und das butterweiche Fleisch sind ein sicheres Zeichen für eine gelungene Roulade.
