Zutaten
Method
- Knoblauch vorbereiten: Schäle die Knoblauchzehen und hacke sie fein. Gib sie dann auf ein Schneidebrett und streue eine kleine Prise grobes Salz darüber. Mit der flachen Seite eines großen Messers (oder einem Mörser) zerquetschst du den Knoblauch zu einer glatten, fast cremigen Paste. Du wirst sehen, wie sich die Konsistenz verändert – von stückig zu einer feuchten, duftenden Masse.
- Basis anrühren: Gib das Eigelb, den Zitronensaft, den Senf und die Knoblauchpaste in eine mittelgroße, hohe Schüssel. Verquirle alles mit einem Schneebesen kräftig, bis es schaumig und leicht heller wird. Die Mischung riecht jetzt bereits intensiv nach Knoblauch und Senf.
- Öl einfließen lassen – der wichtigste Schritt: Nun kommt der Moment der Geduld. Während du mit der einen Hand unermüdlich und gleichmäßig rührst, träufelst du mit der anderen Hand das neutrale Öl anfangs in einem ganz dünnen, fast fadenförmigen Strahl hinzu. Die Mischung wird anfangs flüssig sein, aber nach etwa 1-2 Minuten wirst du spüren, wie sie dicker wird und eine leichte, samtige Textur annimmt. Hör genau hin – das leise, schmatzende Geräusch des Schneebesens verändert sich, sobald die Emulsion greift.
- Emulsion stabilisieren: Sobald die Mischung merklich dicker wird, kannst du den Ölstrahl etwas kräftiger werden lassen. Rühre weiterhin konstant und mit gleichmäßigen, kräftigen Bewegungen. Wenn die Aioli zu fest wird und sich schwer rühren lässt, gib einen einzigen Spritzer Wasser oder Zitronensaft hinzu und rühre kurz durch – sie wird sofort wieder geschmeidiger.
- Olivenöl unterziehen: Hast du die Hälfte des neutralen Öls eingearbeitet, wechselst du zum Olivenöl. Träufle es ebenfalls langsam ein, während du weiterrührst. Du wirst sehen, wie die Aioli eine wunderschöne, blassgelbe Farbe annimmt und ihr Duft sich mit dem fruchtigen Olivenöl vermischt.
- Finale Würze: Sobald das gesamte Öl eingearbeitet ist, schmeckst du die Aioli mit dem weißen Pfeffer und einer Prise Salz ab. Rühre noch einmal kurz durch. Die Konsistenz sollte nun fest, cremig und streichfähig sein. Sie glänzt seidig und riecht betörend nach Knoblauch und gutem Öl.
- Ruhen lassen (optional aber empfehlenswert): Fülle die fertige Aioli in ein sauberes Schraubglas oder eine Schüssel und stelle sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In dieser Ruhezeit können sich die Aromen wunderbar verbinden. Die Aioli wird etwas fester und der Geschmack wird runder.
Notizen
Die Aioli sollte vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit sich die Aromen verbinden. Falls die Emulsion zu dick wird, ein Spritzer Wasser oder Zitronensaft einarbeiten.
